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Versöhnungsweg Juni 2018

 
 
 

Schritt für Schritt durften die 4.Klässler den farbenfrohen Versöhnungsweg mit allen Sinnen gehen.

Irène Rüttimann, Katechetin

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Sakrament der Versöhnung: 4./5./6. Juni 2018

 
 

 

Was die Meisten unter dem Namen Buss-Sakrament oder Beichte kennen, nennen wir seit einiger Zeit «Sakrament der Versöhnung».

 

Im Grundsatz geht es weiterhin um das gleiche – aber der neue Name ändert die Blickrichtung: vom Rückblick auf die gemachten Fehler zum Ausblick auf eine versöhnte Zukunft: versöhnt mich sich selber, den Mitmenschen und Gott. Hier geht es um einen guten Umgang mit dem, was man im Leben falsch gemacht hat und nun bereut. Ebenso geht es aber auch darum, Schwächen sich selber zu verzeihen und sich eigenen Stärken in einer dankbaren Haltung neu bewusst zu werden.

Die Kinder der 4. Klassen aus unserer Pfarrei dürfen mit der Hinführung vom Versöhnungswegdiesem Sakrament entgegengehen. Unter dem Leitgedanken: «Schritt für Schritt zum Fridä» gehen die Kinder ihre eigenen Schritte zum Frieden und dürfen erfahren, was es heisst zu ihren Schwächen und Fehlern zu stehen und die Zusage der Vergebung Gottes durch den Priester zu erleben und zu feiern.

Friede ist nicht einfach, Friede wird, wenn wir mit dem Vorbild von Jesus.                                  

 
 

Schritt für Schritt üben den Frieden zu leben. Trotzdem ist niemand ohne Fehler, Stolpersteine liegen auf unserem Weg, Fehler passieren und gehören zu uns Menschen. Darum brauchen wir Versöhnungsmöglichkeiten – Chancen, dass etwas Belastendes wieder gut werden kann. Der Versöhnungsweg führt die Kinder über die Sinne zu ihrer Herzensebene und hilft ihnen so Stolpersteine in ihrem Leben wahrzunehmen, Friedenswege zu suchen und Versöhnung zu feiern.

besinnen – erkennen – bereuen – bekennen – verändern – versöhnen

Mit dem Sakrament der Versöhnung, als starkes Zeichen der Liebe Gottes, dürfen die Kinder erfahren, dass Gott der erste ist, der ihnen entgegenkommt, wenn sie Fehler machen. Dieser neue Anfang dürfen die Kinder mit einem leuchtenden Herzen in ihren Alltag tragen und spüren: „Fridä machä - duäd guät - macht starch“!

So wünschen wir allen Kindern mit ihren Begleitpersonen bewusste Schritte zum Frieden, damit das göttliche Licht in ihren Herzen wieder neu leuchten darf.

                                                                                                  

                                                                                     Pfarrer  Daniel Durrer

                                                                                    Katechetin  Irène Rüttimann