Pfarramt Sachseln
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Kaplanei Flüeli
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Kirchenverwaltung
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Flüeli: Den heiligen Karl Borromäus gebührend gefeiert

 
 

Für einmal trat am Karlifest nur ein halber Kirchenchor der Kantorei Sachseln auf. Er sang die Messe eines Künstlers aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert - ausschliesslich mit Frauenstimmen. Das Orgelspiel von David Erzberger wurde durch eine Querflöte, gespielt von Rudolf Zemp (dem Interims-Chorleiter) begleitet. Pfarrer Durrer würdigte den Erzbischof Karl Borromäus als einen weitsichtigen Seelsorger, der in unserer Gegend viel zur Gründung von sozialen Einrichtungen beigetragen hatte.

Nach dem Gottesdienst wurde bei einem Apéro - vorbereitet von Lisa Hüppi und Ida Rohrer - in der Laube ausgiebig über Ereignisse im Flüeli und das Weltgeschehen diskutiert.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Kompass fürs Läbä

 
 

«Kompass fürs Läbä» soll das Thema des Firmweges 2019 heissen. Dazu könnte man einen grossen Kompass, kleine Schiffe und Heissluftballons gestalten, womit dann die Pfarrkirche anlässlich der Firmung dekoriert werden kann. Diesen eigenen Überlegungen liessen unsere diesjährigen Firmlinge auch Taten folgen. So trafen sie sich am 27. Oktober zu einem Intensivtag und bereiteten gemeinsam die erwähnten Symbole zum Firmmotto vor. Das Ergebnis ihrer Arbeit kann sich sehen lassen: kreativ und farbenfroh.

 
 

 
 

Am Nachmittag kam auch der Firmpender Generalvikar Martin Kopp zu Besuch. «Welchen Ratschlag können Sie uns für unser Leben geben» fragte ihn ein Firmling. «Offen bleiben für alle – auch für die, die anders ticken und denken als ihr selber» lautete die Antwort. Weitere Fragen seitens der Firmlinge wie «Fehlt Ihnen nicht eine Freundin an Ihrer Seite?» oder «Wie stehen Sie zur Ehe für Homosexuelle» trugen zu einer sehr interessanten Begegnung bei, an der auch die Firmpatinnen und Paten teilnahmen.

 

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Erzähle es mir – und ich werde es vergessen.

Zeige es mir – und ich werde mich daran erinnern.

Lass mich es tun – und ich werde es in meinem Herzen behalten.

 
 

 
 

Die Kinder der 2. Klasse freuen sich, alle zwei Wochen, auf ihren Religionsunterricht im Pfarreiheim. In einem ganz neuen Raum dürfen die Kinder einen inneren Raum in ihrem Herzen entdecken, wo Gott uns nahe ist. Nach einigen neuen Erfahrungen im Unterricht sind sich die Kinder einig und ich höre eine klare Botschaft.

«Gäll Irène Religion isch nid wiä Schuäl. Da gahts um d’Liäbi vom liäb Gott und dä Mänschä».

Obwohl die Kinder noch ganz am Anfang von ihrem Glaubensweg stehen, haben sie das Wesentliche von Religion verstanden. Ich freue mich mit all diesen offenen, «gwunderigen» Kindern auf dem Weg des Entdeckens zu sein und in der Herzensebene der Kinder, etwas zu bewegen.

 

Im Hören, Schauen und Gestalten durften die Kinder begreifen, was es bedeutet, wenn Jesus sagt:

Ich bin das Licht der Welt.

Mit viel Ausdruck, Finger und Farben haben die Kinder ihr Licht gestaltet und stolz nach Hause getragen. Und genau jetzt in der dunklen Jahreszeit reicht ein kleines Licht, um spürbar zu machen, dass Jesus unser Leben hell machen will.

Schön, wenn die Lichter der Kinder für viele Familien, ein Zeichen für unseren Glauben sein dürfen !

                                                                                                         Irène Rüttimann, Katechetin