Pfarramt Sachseln
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Kaplanei Flüeli
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Kirchenverwaltung
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Erfahrungen fürs Leben gesammelt

 
 

"So gut erzogene Jugendliche haben wir in der ganzen Stadt Basel nicht." Diese Aussage machte ein Mitglied des Taubblinden Kulturforums Egnach nach der Begegnung mit Sachsler Schülerinnen und Schülern aus der 9. Klasse. Diese Begegnung fand im Rahmen der Religionsunterrichts-Intensivtage vom 17. bis 19. Juni statt. Auch die Jugendlichen waren von dem Austausch mit ihren taubblinden Gästen und der gemeinsam verbrachten Zeit sehr angetan: "Das war lässig." "Der Blinde aus Südtirol war so fröhlich." "Es war total schön mit ihnen." Solche Worte hört man auch noch nach Jahren von den jungen Menschen, die unsere Intensivtage erleben durften. Denn - ob in der Begegnung mit den Taubblinden am Montag, beim gemeinnützigen Einsatz am Dienstag oder im Gottesdienst am Mittwoch Abend - sie haben Erfahrungen fürs Leben gemacht, die sie nachhaltig geprägt haben.  

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein grosser Schritt auf dem Weg zu Firmung

 
 

Unsere Firmandinnen und Firmanden haben am Samstag, 15. Juni einen grossen Schritt auf dem Weg zur Firmung gemacht: sie haben im Rahmen der Einschreibungsfeier ihren Entschluss zum Empfang des Firmsakramentes am 17. November 2019 öffentlich gemacht. Dafür trugen sie ihren eigenen Namen in ein dafür vorgesehenes Buch.

 

Die Pfarrei freut sich darüber sehr und wünscht den Firmlingen weiterhin gute und bereichernde Erfahrungen auf dem Firmweg.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

"Jetzt schauen wir, dass wir vorwärts kommen."

 
 

 

Vorwärts machen, wenn schon der Donner hinter den Bergspitzen grollt.

 
 
 

Die Anweisung zum Beginn des Alpgottesdienstes auf dem Chlisterli am Pfingstmontag "Jetzt schauen wir, dass wir vorwärts kommen" schien anfänglich leicht übertrieben. Denn noch immer zeigte sich die Sonne über den Melchtaler Bergen. Doch Pfarrer Daniel Durrer hatte die Nase richtig im Wind. Schon bei der Gabenbereitung - knappe 12 Minuten nach Beginn der Messe - tropfte es auf den Altar. Trotzdem dachte kein Mensch ernsthaft über einen Abbruch der Feier nach. Schirme und Regenjacken wurden aus den Rucksäcken der gut 40 Mitfeiernden geholt. Und das Alphornspiel zum Schluss des Gottesdienstes erntete fröhlichen Applaus. Nach 25 Minuten waren Alpen, Wetter und Weihwasser gesegnet und ein stimmungsvoller Gottesdienst abgeschlossen.

Bilder vom zweiten Teil der Alpfeier gibt es keine mehr, weil sich der wasserscheue Fotograf mit einer Käseschnitte und Cheli unter das Vordach des Stalls flüchtete.

 
 
 
 
 

"Gar nicht so schlecht, wenn Leute die beiden Räte verwechseln"

 
 
 

"Es macht überhaupt nichts, wenn Leute ab und zu den Pfarreirat mit dem Kirchgemeinderat verwechseln. Das deutet auf eine gute Zusammenarbeit hin." So fasste die Kirchgemeindepräsidentin Monika Kathriner das Verhältnis von Pfarrei- und Kirchgemeinderat zusammen. Und tatsächlich konnte von aussen bei der alljährlich stattfindenden Sitzung mit anschliessendem Nachtessen niemand erkennen, wer wohin gehört. Die eigentliche Sitzung dauerte denn auch nur 15 Minuten. Die vorausgehende Führung durch Carmen Kiser im Museum Bruder Klaus und das Nachtessen im Zollhaus verlangten hingegen einiges mehr Zeit.