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Blick in den Religionsunterricht der 2. Klassen

 
 

Mit Beginn der 2. Klasse sind die Kinder unserer Pfarrei eingeladen, durch eine neue Tür ins Pfarreiheim einzutreten, um dort im Religionsunterricht religiöse Grunderfahrungen zu machen und Gott und Jesus in ihrem Leben einen Platz zu geben. Dabei dürfen die Kinder immer wieder zu einer verbindenden Mitte schauen und erfahren, was uns im Leben trägt, und Kraft schenkt. In Verbindung mit ihrer Lebenswelt haben die Kinder eine Chance ihre Gottes- und Jesusbeziehung zu vertiefen und mit allen Sinnen in den Glauben hineinwachsen.

Wenn Kinder im Religionsunterricht in Gemeinschaft stärkende, hoffnungsvolle und frohe Erfahrungen machen, kann sich in ihren Herzen einen inneren Raum öffnen, wo sie die bedingungslose Liebe Gottes spüren dürfen.

Immer wieder laden unsere Kleinsten uns „Grossen“ ein, Gott und Jesus durch Kinder-Augen zu sehen und über ihren „klaren Blick“ zu staunen.

Mit dem Lied: „Wer isch isäs Liächt – wer machts’Dunklä hell – Jesus dui bisch isäs Liächt“ und mit den Bild-Worten von Jesus, die im Heiligen Buch zu finden sind: „Ich bin das Licht für die Welt“, haben die Kinder der 2. Klassen ihr neu gewonnenes Bild von Jesus, kreativ gestaltet.

 
 

 
 

Bei der Begleitung der Kinder darf ich erfahren, dass Kinder von Grund auf religiös und „gwunderig“ sind für vieles zwischen Himmel und Erde. Kinder lassen Gott mit einer grossen Offenheit in ihr Leben und vertrauen gerne in etwas, das grösser ist als wir Menschen. Dabei gelingt es Kindern auf dieser Stufe noch sehr gut, Wundern und Geheimnissen unseres Glaubens zu vertrauen, dabei hoffnungsvoll zum Guten zu schauen und einfach zu staunen.

Mögen alle Kinder der 2. Klassen weiterhin so feinfühlig und begeisterungsfähig unterwegs sein, möge die Freude am Glauben weiterwachsen und die Kinder in ihrem innersten Kern stärken.

                                                                                                           Irène Rüttimann, Katechetin

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Tauferinnerungsfeier der Kinder der 2. Klassen

 
 

Im Religionsunterricht haben sich die Kinder der 2. Klassen mit dem Sakrament der Taufe auseinandergesetzt. Dabei haben sie wichtige Zeichen der Taufe kennen gelernt und mit einer Puppe das Taufritual spielerisch ganz nahe erlebt. 

 
 

 

Als wichtiger Höhepunkt auf dem Weg zur Erstkommunion durften die Kinder am Ende vom Unterrichtsjahr in ihrem Klassenverband, die Tauferinnerungsfeier mit der Erneuerung vom Taufversprechen feiern. Voll Ehrfurcht haben die Kinder ihre Taufkerze in der Hand gehalten und das Licht Gottes, so in ihrem Herzen, neu leuchten lassen. Das Lichterband, das von der Osterkerze zu jedem Kind mit seiner Taufkerze entstanden ist, erzählt: Als getauftes Kind bist du ein Kind des Lichts – freue dich darüber!

Möge sich der Zuspruch Gottes: Du bist mein geliebtes Kind, für heute und immer in den Herzen der Kinder einprägen!

                                         Irène Rüttimann, Katechetin

 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Erzähle es mir – und ich werde es vergessen.

Zeige es mir – und ich werde mich daran erinnern.

Lass mich es tun – und ich werde es in meinem Herzen behalten.

 
 

 
 

Die Kinder der 2. Klasse freuen sich, alle zwei Wochen, auf ihren Religionsunterricht im Pfarreiheim. In einem ganz neuen Raum dürfen die Kinder einen inneren Raum in ihrem Herzen entdecken, wo Gott uns nahe ist. Nach einigen neuen Erfahrungen im Unterricht sind sich die Kinder einig und ich höre eine klare Botschaft.

«Gäll Irène Religion isch nid wiä Schuäl. Da gahts um d’Liäbi vom liäb Gott und dä Mänschä».

Obwohl die Kinder noch ganz am Anfang von ihrem Glaubensweg stehen, haben sie das Wesentliche von Religion verstanden. Ich freue mich mit all diesen offenen, «gwunderigen» Kindern auf dem Weg des Entdeckens zu sein und in der Herzensebene der Kinder, etwas zu bewegen.

 

Im Hören, Schauen und Gestalten durften die Kinder begreifen, was es bedeutet, wenn Jesus sagt:

Ich bin das Licht der Welt.

Mit viel Ausdruck, Finger und Farben haben die Kinder ihr Licht gestaltet und stolz nach Hause getragen. Und genau jetzt in der dunklen Jahreszeit reicht ein kleines Licht, um spürbar zu machen, dass Jesus unser Leben hell machen will.

Schön, wenn die Lichter der Kinder für viele Familien, ein Zeichen für unseren Glauben sein dürfen !

                                                                                                         Irène Rüttimann, Katechetin