Pfarramt Sachseln
Tel. 041 660 14 24

Kaplanei Flüeli
Tel. 041 660 14 80

Kirchenverwaltung
Tel. 041 660 89 20

 

 Wir wünschen Ihnen ein lichtvolles neues Jahr,

Gottes Beistand und Segen

und in allem Tun ein bisschen Glück.

 
 
 
 
 
 
 

 

Mit offenen Augen unterwegs

 

Wer im Flüeli mit offenen Augen unterwegs ist, entdeckt so allerlei Sehenswürdiges.

 

Bild: Skulptur auf der Nordseite der Flüe hinter der Flüeli-Kapelle.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Mit dem traditionellen Apéro ins neue Jahr gestartet

 

Bereits zum zehnten Mal ist die Pfarrei Sachseln mit einem Gottesdienst und anschliessendem Apéro ins neue Jahr gestartet. Zahlreiche Einheimische und auch ein paar Gäste nahmen daran teil. Nach der Messe offerierte der Kirchgemeinderat Glühwein und Cheli. Alt und Jung, Freunde, Nachbarn, Bekannte und Fremde stiessen zusammen auf ein gesegnetes neues Jahr an.

 

 

 
 

 

 
 
 
 
 
 
 

Drei Königs-Feier mit unseren Mitmenschen vom Rütimattli

 
 

 
 

Am Sonntag, dem 5. Januar haben wir unsere Pfarreitüren geöffnet für eine Begegnung mit Bewohner/innen und Betreuungspersonen vom Erwachsenen-Wohnheim Rütimattli.

 

Miteinander ein Fest im Kirchenjahr feiern, dem Weg der hL. Drei Könige folgen, uns selber als Königskinder entdecken, unsere Königskuchen-Königin feiern und zusammen lachen, singen und fröhlich sein – das alles gehörte zu unseren Ideen für eine Begegnung mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen vom Rütimattli.

 

Nach liebvollen Vorbereitungen für unsere gemeinsame Drei-Königsfeier durften wir in unserem freundlichen Pfarreiheim fast 50 Gäste erwarten. Schon nach einem kurzen Zusammensein füllte sich unser Pfarreiheim mit einer grossen Fest-Freude. Gesichter strahlten beim Trinken von einem feinen Königs-Tee oder beim Geniessen von leckeren Desserts. Herzen hüpften beim Singen und Tanzen mit dem Schwiezerörgäli-Duo Theres und Dres Omlin und wir alle durften erfahren, wie ansteckend herzhafte Freude sein kann.

 

Der starke Händedruck von Franz beim Verabschieden und seine Worte: «Gäll schen hemmer’s gha!», nehmen wir als reiches Geschenk mit ins neue Jahr. Einmal mehr durften wir erfahren: Das Geheimnis des Glücks liegt nicht im Besitz, sondern im Geben. Wer andere glücklich macht, wird glücklich. (André Gide)

Katecheten-Team und Pfarrer Daniel Durrer

 
 
 
 
 
 
 

Startklar!

 
 

 
 

Bald darf unser Firmteam die neuen Firmandinnen und Firmanden zum Start in den Firmweg 2020 begrüssen. Bevor es aber so weit ist, traf sich das Team am letzten Januarwochenende im St. Josefshaus in Engelberg zum jährlichen Bildungstag. Einer der Programmschwerpunkte war der Einblick in die Lebenswelt der jungen Menschen von heute. Die Lehre, sich loslösen vom Elternhaus, Verantwortung fürs eigene Leben übernehmen - das sind einige Themen, die den Alltag junger Menschen entscheidend mitprägen. Zwei Jugendstudien zeigten dann, dass das Internet aus dem Leben der Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht mehr wegzudenken ist. WahtsApp, Instagramm & Co geben da den Ton an. Inwieweit trägt unsere Firmvorbereitung, inhaltlich und methodisch, dieser Lebenswelt Rechnung? – das war die anschliessende Fragestellung.

 

HIER weiter lesen und Fotos anschauen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 

Salzig oder süss?

 
 

Herrlich duftete es in unserem Pfarreiheim als unsere Ministrantinnen und Ministranten am So, 2. Februar zum Miniabend eintrafen. Mmm… fein! Die Minis kamen aus dem Schwärmen kaum heraus. Und schon bald entdeckten sie die Quelle des köstlichen Duftes: zwei riesige Tüten voll mit frisch gemachtem Popcorn. Sogar salzig oder süss gab es zur Auswahl. Einem schönen Kinoabend stand nichts mehr im Wege!

Voller Begeisterung machten die Minis auch beim Lottospiel mit, in der Hoffnung, selber einen der Preise zu gewinnen. Am Ende durften sich nur 15 Minis über tolle Preise freuen. Aber Gewinner waren am Ende alle, denn das, was zählt, sind die schönen Stunden, die man wieder in der grossen Ministrantengemeinschaft erleben durfte. 

 
 

 
 
 
 
 
 
 
 

"Dr Glaibä hed villi Gsichter. Zeig diis!"

 
 

 

 

 
 

Unter diesem schönen und herausfordernden Leitgedanken soll ihre Firmvorbereitung stehen, beschlossen die 28 Jugendlichen aus Sachseln und Flüeli-Ranft, die sich am Sonntag, 9. Februar auf den Firmweg 2020 machten.

Bei dem ersten Treffen zeigten die jungen Menschen ihr Glaubensgesicht vielleicht noch nicht, dafür aber Interesse und Lust zur Mitgestaltung des gemeinsamen Weges. So sprachen sie über das, was sie sich von der Firmvorbereitung erhoffen, legten das «Regelwerk» für ein gutes Miteinander fest oder formulierten sehr neugierig und auch kritisch Fragen an die Adresse des Firmspenders. Diesen durften sie dann, am Nachmittag, in seinem «Zuhause» - dem Benediktinerkloster Engelberg - auch besuchen. Offen und humorvoll beantwortete Firmspender Abt Christian die vielen Fragen der Jugendlichen. «Der (Firmspender) ist aber offen und sehr sympathisch» - sagte ein Firmling auf dem Heimweg nach Sachseln.

Ja, wir freuen uns auf die Firmung mit Abt Christian im November. Bis dahin aber erwarten uns mehrere Firmanlässe, an denen der Glaube vertieft und die Gemeinschaft untereinander erlebt werden soll …

 
 
 
 
 
 
 
 

Jedes Mal sind noch mehr Leute dabei

 
 

Rund 120 Ehrenamtliche der Pfarrei Sachseln haben beim Dankesessen einen gemütlichen Abend verbracht.

 

 

 
 
 

Am 14. Februar würdigte die Kirchgemeinde all ihre Ehrenamtlichen und Angestellten für das beeindruckende Engagement im Dienste der Pfarrei. Rund 120 Leute waren diesmal beim Dankesessen dabei. Noch vor zwei Jahren nahmen 106 Personen teil. Es scheint, als ob die Zahl der Freiwilligen laufend zunehmen würde. Erfreulich in einer Zeit, wo viele den Kirchenaustritt erwägen.

Kontakte wurden geknüpft, Erinnerungen aus dem vergangenen Jahr aufgewärmt, das leckere Essen genossen, musiziert . Und nicht zuletzt wurde gedankt für all die vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden, ohne die eine Pfarrei nicht leben könnte.

Die Bilder geben einen bunten Einblick in den vom Pfarreirat organisierten Abend.

 
 
 
 
 
 
 
 

Aschermittwoch

Mit dem Aschermittwoch beginnen wir die Fastenzeit, die vierzigtägige Vorbereitungszeit auf Ostern.

 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

"Menschen in Schubladen"

 
 

 
 

Ein Titel den wir in erster Linie nicht mit uns in Verbindung bringen. Jedoch passiert dies tagtäglich und jedem von uns. Wir beurteilen Menschen, nach Alter, Aussehen, Herkunft, Hautfarbe, und beruflichen Interessen. Die Pfarrei und Schule Sachseln haben deshalb von der fünften bis neunten Klasse ein interreligiöses Projekt lanciert.

Kinder und Jugendliche setzten sich mit dem muslimischen Glauben auseinander. Kritische Fragen, Vorurteile und Ängste kamen dabei zum Vorschein, gemeinsam wollten wir dem entgegenwirken und luden deshalb die Organisation JASS ein.

JASS, was soviel heisst wie: gemeinsam am Tisch sitzen, jassen und Zeit verbringen. Sich spielerisch kennen lernen und verstehen, dass wir alle gleich sind, auf eine ganz individuelle Art - Mensch sein wie du und ich.

Ganz konkret wurden zwei junge Frauen zu einem Podiumsgespräch eingeladen, in diesem erzählte die Muslimin Karima während einer Stunde den Schülerinnen und Schülern wie sie ihren Glauben versteht und auslebt.

Karima, welche arabische Wurzeln hat und perfekt schweizerdeutsch spricht, erzählte von ihren Erfahrungen,  welche sie tagtäglich macht.

Die 28 jährige Krankenschwester, welche gerade eine Weiterbildung als Rettungssanitäterin macht, trägt ein Kopftuch und steht offen zu ihrem Glauben. Sie erlebt wie Menschen ganz unterschiedlich ihr gegenüber begegnen und erklärte sich auch bereit auf alle Fragen der Schülerinnen und Schüler zu antworten. Nina, moderierte die Podiumsdiskussion und versuchte die Schülerinnen und Schüler mit einzubeziehen.

Ein gelungener Projekttag, so kurz vor den Fasnachtferien, der vielleicht manchem das Leben etwas bunter gemacht hat, war ein voller Erfolg.

Anika Wiedenmann, Religionspädagogin

 
 
 
 
 
 
 
 
 

An welchen Wegweisern orientieren wir uns in unserem Denken,

Sprechen und Handeln?

 
 

Mit dieser Frage "konfrontierte" Thomas Wallimann-Sasaki die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Impulsabends, den der Pfarreirat zur diesjährigen Fastenzeit organisiert hat. Als Theologe und Sozialethiker beleuchtete er aus ethisch-christlichen Perspektive unseren Umgang mit der Schöpfung, den Mitmenschen und uns selbst. Dabei griff er das Thema der Ökumenischen Kampagne 2020 auf, das vom Säen und Ernten handelt.

"Ich sage euch: Ich gebe euch heute Abend einen «Virus» weiter, der viel gefährlicher ist als der Coronavirus". Und so kam es. Viele wertvolle und herausfordernde Impulse gab er den Anwesenden mit auf den Weg in die Fastenzeit und darüber hinaus...  

 

 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ist Gott ein Mann oder eine Frau?

 
 

 

Das, was im Vaterunser-Gebet als selbstverständlich gilt, stellten unsere Firmlinge bei einem «stillen» Gespräch in Frage. Warum sollte Gott ein Gott und nicht auch eine Göttin oder beides sein? Es entstand ein tiefgründiges und spannendes Gespräch. Es gab keine abschliessende Antwort, aber vielleicht die  Erkenntnis, dass man Gott sowohl als liebenden Vater als auch liebevolle Mutter erfahren kann.

Auch das Gottvertrauen beschäftigte die jungen Menschen. Verschiedene Gruppenspiele sollten die Botschaft vermitteln, dass, so wie man Vertrauen in die Mitmenschen haben kann und in bestimmten Lebenssituationen haben muss, auch Gottvertrauen möglich und wichtig im Leben eines jeden Menschen ist. 

 

 
 
 
 
 
 
 
 

Momentan läuft alles etwas anders als gewohnt.

 
 

Seit dem 16. März sind in der ganzen Schweiz die Schulen geschlossen, dies benötigt für die meisten Familien ein umdenken sowie ein umdisponieren des Alltäglichen. Homeschooling, heisst die neue Unterrichtsform.

Kinder und Jugendliche in der ganzen Schweiz werden von nun an Zuhause unterrichtet, via Videokonferenz werden neue Hausaufgaben verteilt und erklärt.

 

Auch die Religionslehrpersonen halten verschiedene Aufgaben für die Schülerinnen und Schüler bereit, damit sie sich auch zu Hause auf das Osterfest vorbereiten können. Sei es ein Osternest aus Naturmaterial zu basteln, ein Biblionär-Quiz im Internet zu lösen oder die biblische Ostergeschichte mit Lego nachzuerzählen.

Viele Ideen wurden von den Schülerinnen und Schülern schon umgesetzt.

 

 

 
 

 
 

Und wir sind begeistert wie innovativ und ideenreich unsere Schülerinnen und Schüler sind und wie toll sie mit der momentanen Situation umgehen.

 

Ein grosses Lob an alle Familien und viel Durchhaltevermögen beim Zuhause bleiben.

 

Anika Wiedenmann, Religionspädagogin

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Besuchen Sie die Kirche

 

Die Kirche ist geöffnet, besonders in der Karwoche und über Ostern. Planen Sie einen stillen Besuch. Es lohnt sich. Ostern soll in der Kirche sicht- und hörbar werden. Erst recht in der Corona-Zeit.

 

Palmsonntags-Zweige sind übrigens immer noch vorrätig.

 

 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

Auferstanden - Halleluja

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 

Geburtstag feiern in Zeiten von Corona

 

Am 21. April feierte Bruder-Klausen-Kaplan P. Josef Rosenast seinen

70. Geburtstag. So einfach ist es gar nicht, die Pandemie-Vorgaben einzuhalten und trotzdem ein feierliches Ereignis zu würdigen. Die Wallfahrt Bruder Klaus und der Förderverein haben einen ganz eigenen Weg dafür gefunden. Die Bilder geben Einblick in eine denkwürdige Geburtstagsfeier.

Appenzeller Alpenbitter soll übrigens die Gesundheit fördern.

 

Herzlichen Glückwunsch, Josef, und bleib gesund!

 
 

 

 
 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Maiandacht

 

Pfingstsonntag, 31. Mai, 19.30, Maiandacht in der Pfarrkirche

 
 

Im Monat Mai sind wir jeweils besonders mit Maria, der Mutter Jesu, verbunden.
In den Maiandachten begegnen wir dieser Gestalt des Glaubens im Lesen und Betrachten von Bibeltexten, im Meditieren von Worten und im Gebet des
Rosenkranzes.

 

Du, Maria
du ansprechbare Frau in der Anfrage Gottes,
du überlegende Frau in deiner Entscheidung,
du mutige Frau in den Zumutungen Gottes,
du beharrliche Frau in dem, was dein Auftrag,
du hoffende Frau im Dunkel des Leidens,
du gelassene Frau in Bedrängnis und Flucht,
du glaubende Frau, dass Gott sein Wort hält,
du aufmerksame Frau im Blick auf die anderen,
du erfinderische Frau, wo Hilfe gefordert,
du vermittelnde Frau, dass es Wein gibt der Freude,
du mitgehende Frau auf dem Weg deines Sohnes,
du ausharrende Frau in Schmerzen und Trauer,
du staunende Frau für das Wirken deines Gottes,
du jubelnde Frau trotz aller Bedrängnis,
du gotterfüllte Frau in der Gemeinschaft der Christen.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Warum feiern wir Auffahrt?

 
 

Auffahrt oder Christi Himmelfahrt ist wie Ostern ein beweglicher Feiertag.  Er wird 40 Tage nach Ostern gefeiert, dieses Jahr am 21. Mai. Die Bibel erzählt für die Zeit nach Ostern davon, dass der auferstandene Jesus zuerst Maria von Magdala, dann den Jüngern erschienen sei um ihnen deutlich zu machen, dass er lebt.

 

Am Festtag von Christi Himmelfahrt werden um 10.00 unsere Glocken läuten und  zu einem besinnlichen Gedanken zu den Festgeheimnissen einladen.

 

 

 Glocke Flüeli-Kapelle

 
 
 
 
 
 
 

Pfingsten

 
 

 

Mit dem Pfingstfest endet die Osterzeit. 50 Tage nach dem Osterfest feiert die Kirche das Erscheinen des Heiligen Geistes auf der Erde. «Vom Himmel her ein Brausen», wie es in der Apostelgeschichte heisst, hat die Jünger Jesu erfasst und «Feuerzungen» verteilten sich auf ihnen.

Die Apostel begannen nach diesem Ereignis selber zu predigen und tauften die Menschen «im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes».

 

Die Tage zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten können als „Pfingstnovene" in besonderer Weise als Vorbereitung auf Pfingsten  begangen werden.. Hilfe dazu kann das "Gebet um den Heiligen Geist" sein:

 
 
 

Gebet um den Heiligen Geist

 

Komm, Heiliger Geist,

Du Geist der Wahrheit, die uns frei macht.

Du Geist des Sturmes, der uns unruhig macht,

Du Geist des Mutes, der uns stark macht.

Du Geist des Feuers, das uns glaubhaft macht.

 

Komm, Heiliger Geist,

Du Geist der Liebe, die uns einig macht.

Du Geist der Freude, die uns glücklich macht.

Du Geist des Friedens, der uns versöhnlich macht.

Du Geist der Hoffnung, die uns gütig macht.

 

Komm Heiliger Geist!

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Chlisterli: Nahrung für Seele (und Leib)

 

Was wirklich gut ist, braucht keine Werbung. So fanden sich am Pfingstmontag rund 65 Wanderfreunde zum Gottesdienst auf der Alp Chlisterli ein. Der Anlass war - aufgrund der Coronasituation - nicht veröffentlicht. Ein Hinweis im Pfingstgottesdienst genügte, und eine ganze Schar von Geniessern schnürte die Wanderschuhe. Diesmal gab es (wegen der Corona-Vorschriften) auf der Alp nur Nahrung für die Seele. Wer aber auch dem Magen Gutes tun wollte, besuchte vor dem Abstieg noch den Älpler Kari und besorgte sich ein Stück Alpkäse. Und mit etwas Glück ein Cheli.

 

 

 
 

 

 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Gesegnetes Salz

 
 

«Gütiger Gott, du sorgst für deine Geschöpfe. Dem Salz hast du die Kraft gegeben, Würze für unsere Speisen zu sein und sie vor dem Verderben zu bewahren …» Mit diesen Worten wird am Dreifaltigkeitssonntag in vielen Kirchen Salz gesegnet. Die Menschen bringen das Salz, lassen es segnen und nehme es nach dem Gottesdienst wieder mit nach Haus zum täglichen Gebrauch. Nach altem Brauch wird das gesegnete Salz nicht nur zum Würzen und Konservieren von alltäglichen Lebensmitteln verwendet. Es soll auch eine heilsame und schützende Wirkung haben. So kommt es z.B. in Speisen für die Kranken oder man verabreicht es den Tieren, damit es ihnen nichts Böses widerfährt.

 

 
 

Unser Pfarreiteam hat für Sie, liebe Pfarreiangehörige, kleine Säcklein mit Salz vorbereitet, die von unseren Seelsorgern gesegnet wurden. Sie dürfen sie am Dreifaltigkeitssonntag ab Mittag und in den Tagen danach in unserer Pfarrkirche gerne abholen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass Sie selber Salz zum Segnen in die jeweiligen Gottesdienste mitbringen.

Möge Gott mit seinem Segen Sie immer begleiten!  

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Kirchgemeindeversammlung erst im Herbst

 
 

Aus bekannten Gründen musste der Kirchgemeinderat die Versammlung vom 27. Mai verschieben. Die Gesetzgebung
lässt in einer ausserordentlichen Situation die Durch-führung nur einer jährlichen Kirchgemeindeversammlung
zu. Daher hat der Kirchgemeinderat beschlossen, dem Stimmvolk die Jahresrechnung 2019 und das Budget 2021 anlässlich der Versammlung am 20. November im Pfarreiheim gleichzeitig vorzulegen. Die detaillierten Zahlen zur Jahresrechnung 2020 sind auf der Pfarrei-webseite www.pfarrei-sachseln.ch zu finden.

Ebenso finden dann die gesetzlich vorgeschriebenen
Wahlen statt.
Auf Ende der Amtsdauer 2016–2020 sind im Kirch-gemeinderat keine Rücktritte zu verzeichnen. Alle sechs gewählten Mitglieder bleiben weiterhin im Amt und stellen sich am 20. November einer Wiederwahl.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Abschied nach so langer Zeit tut weh

 
 

Eine Ära geht zu Ende. Nach 151 Jahren im Dienste von Schule, Wallfahrt und Pfarrei verlassen in diesen Tagen als letzte Vertreterinnen der Menzinger Schwestern Ruth Walker (unten links) und Lea Summermatter im Juni 2020 das Flüeli. Sie tun dies aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters und weil die Ordensgemeinschaft, die letztes Jahr ihr 175-Jahr-Jubiläum feiern konnte, ihre Schwestern in der Schweiz nach und nach für eigene Aufgaben ins Mutterhaus zurückzieht. Die Geschichte der Menzinger Schwestern im Flüeli begann 1869 mit Sr. Hermine Graf, die auf Wunsch von Kaplan Meinrad Anderhalden die Schule im Flüeli übernahm. 

 

 

 

Bis 1980 waren Menzinger Schwestern im Schuldienst tätig. Die bekannteste unter ihnen dürfte Sr. Leonarda Helfenstein sein, die 57 Jahre lang unterrichtete. In den letzten Jahren waren Menzinger Schwestern noch in der Betreuung des Ranfts und der beiden historischen Häuser im Flüeli tätig. Zusätzlich leisteten sie wertvolle Dienste in der Kapelle.

Die Kaplanei, die Wallfahrt Bruder Klaus und die ganze Bevölkerung danken Sr. Ruth und Sr. Lea herzlich für ihren wertvollen Einsatz während vieler Jahre im Flüeli.

Die beiden Menzingerschwestern wurden am 7. Juni im Gottesdienst verabschiedet.