Pfarramt Sachseln
Tel. 041 660 14 24

Kaplanei Flüeli
Tel. 041 660 14 80

Kirchenverwaltung
Tel. 041 660 89 20

 

Mit offenen Augen unterwegs

 

Wer im Flüeli mit offenen Augen unterwegs ist, entdeckt so allerlei Sehenswürdiges.

 

Bild: Skulptur auf der Nordseite der Flüe hinter der Flüeli-Kapelle.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

"Menschen in Schubladen"

 
 

 
 

Ein Titel den wir in erster Linie nicht mit uns in Verbindung bringen. Jedoch passiert dies tagtäglich und jedem von uns. Wir beurteilen Menschen, nach Alter, Aussehen, Herkunft, Hautfarbe, und beruflichen Interessen. Die Pfarrei und Schule Sachseln haben deshalb von der fünften bis neunten Klasse ein interreligiöses Projekt lanciert.

Kinder und Jugendliche setzten sich mit dem muslimischen Glauben auseinander. Kritische Fragen, Vorurteile und Ängste kamen dabei zum Vorschein, gemeinsam wollten wir dem entgegenwirken und luden deshalb die Organisation JASS ein.

JASS, was soviel heisst wie: gemeinsam am Tisch sitzen, jassen und Zeit verbringen. Sich spielerisch kennen lernen und verstehen, dass wir alle gleich sind, auf eine ganz individuelle Art - Mensch sein wie du und ich.

Ganz konkret wurden zwei junge Frauen zu einem Podiumsgespräch eingeladen, in diesem erzählte die Muslimin Karima während einer Stunde den Schülerinnen und Schülern wie sie ihren Glauben versteht und auslebt.

Karima, welche arabische Wurzeln hat und perfekt schweizerdeutsch spricht, erzählte von ihren Erfahrungen,  welche sie tagtäglich macht.

Die 28 jährige Krankenschwester, welche gerade eine Weiterbildung als Rettungssanitäterin macht, trägt ein Kopftuch und steht offen zu ihrem Glauben. Sie erlebt wie Menschen ganz unterschiedlich ihr gegenüber begegnen und erklärte sich auch bereit auf alle Fragen der Schülerinnen und Schüler zu antworten. Nina, moderierte die Podiumsdiskussion und versuchte die Schülerinnen und Schüler mit einzubeziehen.

Ein gelungener Projekttag, so kurz vor den Fasnachtferien, der vielleicht manchem das Leben etwas bunter gemacht hat, war ein voller Erfolg.

Anika Wiedenmann, Religionspädagogin

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Aschermittwoch

 
 

 

Mit dem Aschermittwoch am 26.Februar beginnen wir die Fastenzeit, die vierzigtägige Vorbereitungszeit auf Ostern.

 

Unsere Feiern in der Kirche:

 

09.15 hl. Messe mit Aschensegnung und -austeilung

 

17.30 Aschermittwochsfeier für Kinder und Familien mit Aschenausteilung

 

19.30 hl. Messe mit Aschensegnung und -austeilung

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Jedes Mal sind noch mehr Leute dabei

 
 

Rund 120 Ehrenamtliche der Pfarrei Sachseln haben beim Dankesessen einen gemütlichen Abend verbracht.

 

 

 
 
 

Am 14. Februar würdigte die Kirchgemeinde all ihre Ehrenamtlichen und Angestellten für das beeindruckende Engagement im Dienste der Pfarrei. Rund 120 Leute waren diesmal beim Dankesessen dabei. Noch vor zwei Jahren nahmen 106 Personen teil. Es scheint, als ob die Zahl der Freiwilligen laufend zunehmen würde. Erfreulich in einer Zeit, wo viele den Kirchenaustritt erwägen.

Kontakte wurden geknüpft, Erinnerungen aus dem vergangenen Jahr aufgewärmt, das leckere Essen genossen, musiziert . Und nicht zuletzt wurde gedankt für all die vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden, ohne die eine Pfarrei nicht leben könnte.

Die Bilder geben einen bunten Einblick in den vom Pfarreirat organisierten Abend.

 
 
 
 
 
 
 
 

"Dr Glaibä hed villi Gsichter. Zeig diis!"

 
 

 

 

 
 

Unter diesem schönen und herausfordernden Leitgedanken soll ihre Firmvorbereitung stehen, beschlossen die 28 Jugendlichen aus Sachseln und Flüeli-Ranft, die sich am Sonntag, 9. Februar auf den Firmweg 2020 machten.

Bei dem ersten Treffen zeigten die jungen Menschen ihr Glaubensgesicht vielleicht noch nicht, dafür aber Interesse und Lust zur Mitgestaltung des gemeinsamen Weges. So sprachen sie über das, was sie sich von der Firmvorbereitung erhoffen, legten das «Regelwerk» für ein gutes Miteinander fest oder formulierten sehr neugierig und auch kritisch Fragen an die Adresse des Firmspenders. Diesen durften sie dann, am Nachmittag, in seinem «Zuhause» - dem Benediktinerkloster Engelberg - auch besuchen. Offen und humorvoll beantwortete Firmspender Abt Christian die vielen Fragen der Jugendlichen. «Der (Firmspender) ist aber offen und sehr sympathisch» - sagte ein Firmling auf dem Heimweg nach Sachseln.

Ja, wir freuen uns auf die Firmung mit Abt Christian im November. Bis dahin aber erwarten uns mehrere Firmanlässe, an denen der Glaube vertieft und die Gemeinschaft untereinander erlebt werden soll …

 
 
 
 
 
 
 
 

Salzig oder süss?

 
 

Herrlich duftete es in unserem Pfarreiheim als unsere Ministrantinnen und Ministranten am So, 2. Februar zum Miniabend eintrafen. Mmm… fein! Die Minis kamen aus dem Schwärmen kaum heraus. Und schon bald entdeckten sie die Quelle des köstlichen Duftes: zwei riesige Tüten voll mit frisch gemachtem Popcorn. Sogar salzig oder süss gab es zur Auswahl. Einem schönen Kinoabend stand nichts mehr im Wege!

Voller Begeisterung machten die Minis auch beim Lottospiel mit, in der Hoffnung, selber einen der Preise zu gewinnen. Am Ende durften sich nur 15 Minis über tolle Preise freuen. Aber Gewinner waren am Ende alle, denn das, was zählt, sind die schönen Stunden, die man wieder in der grossen Ministrantengemeinschaft erleben durfte. 

 
 

 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 

Startklar!

 
 

 
 

Bald darf unser Firmteam die neuen Firmandinnen und Firmanden zum Start in den Firmweg 2020 begrüssen. Bevor es aber so weit ist, traf sich das Team am letzten Januarwochenende im St. Josefshaus in Engelberg zum jährlichen Bildungstag. Einer der Programmschwerpunkte war der Einblick in die Lebenswelt der jungen Menschen von heute. Die Lehre, sich loslösen vom Elternhaus, Verantwortung fürs eigene Leben übernehmen - das sind einige Themen, die den Alltag junger Menschen entscheidend mitprägen. Zwei Jugendstudien zeigten dann, dass das Internet aus dem Leben der Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht mehr wegzudenken ist. WahtsApp, Instagramm & Co geben da den Ton an. Inwieweit trägt unsere Firmvorbereitung, inhaltlich und methodisch, dieser Lebenswelt Rechnung? – das war die anschliessende Fragestellung.

 

HIER weiter lesen und Fotos anschauen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Mit dem traditionellen Apéro ins neue Jahr gestartet

 

Bereits zum zehnten Mal ist die Pfarrei Sachseln mit einem Gottesdienst und anschliessendem Apéro ins neue Jahr gestartet. Zahlreiche Einheimische und auch ein paar Gäste nahmen daran teil. Nach der Messe offerierte der Kirchgemeinderat Glühwein und Cheli. Alt und Jung, Freunde, Nachbarn, Bekannte und Fremde stiessen zusammen auf ein gesegnetes neues Jahr an.

 

 

 
 

 

 
 
 
 
 
 
 

 

 Wir wünschen Ihnen ein lichtvolles neues Jahr,

Gottes Beistand und Segen

und in allem Tun ein bisschen Glück.

 
 
 
 
 
 
 

Drei Königs-Feier mit unseren Mitmenschen vom Rütimattli

 
 

 
 

Am Sonntag, dem 5. Januar haben wir unsere Pfarreitüren geöffnet für eine Begegnung mit Bewohner/innen und Betreuungspersonen vom Erwachsenen-Wohnheim Rütimattli.

 

Miteinander ein Fest im Kirchenjahr feiern, dem Weg der hL. Drei Könige folgen, uns selber als Königskinder entdecken, unsere Königskuchen-Königin feiern und zusammen lachen, singen und fröhlich sein – das alles gehörte zu unseren Ideen für eine Begegnung mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen vom Rütimattli.

 

Nach liebvollen Vorbereitungen für unsere gemeinsame Drei-Königsfeier durften wir in unserem freundlichen Pfarreiheim fast 50 Gäste erwarten. Schon nach einem kurzen Zusammensein füllte sich unser Pfarreiheim mit einer grossen Fest-Freude. Gesichter strahlten beim Trinken von einem feinen Königs-Tee oder beim Geniessen von leckeren Desserts. Herzen hüpften beim Singen und Tanzen mit dem Schwiezerörgäli-Duo Theres und Dres Omlin und wir alle durften erfahren, wie ansteckend herzhafte Freude sein kann.

 

Der starke Händedruck von Franz beim Verabschieden und seine Worte: «Gäll schen hemmer’s gha!», nehmen wir als reiches Geschenk mit ins neue Jahr. Einmal mehr durften wir erfahren: Das Geheimnis des Glücks liegt nicht im Besitz, sondern im Geben. Wer andere glücklich macht, wird glücklich. (André Gide)

Katecheten-Team und Pfarrer Daniel Durrer